Standardplanung und altersgerechte Planung im Vergleich
| Bereich | Standardplanung | Altersgerecht geplant |
|---|---|---|
| Unterschränke | Drehtüren, Inhalt in der Tiefe | Vollauszüge, alles kommt nach vorne |
| Backofen | Unter der Arbeitsplatte | Auf Brusthöhe im Hochschrank |
| Geschirrspüler | Bodennah | Erhöht eingebaut |
| Oberschränke | Obere Reihe schwer erreichbar | Niedriger gehängt oder mit Lifts |
| Griffe | Grifflos mit Druckmechanik | Bügelgriffe zum Durchgreifen |
| Armatur | Kleiner Drehknopf | Langer Hebel, auch mit Unterarm bedienbar |
| Licht | Eine Deckenleuchte | Blendfreies Arbeitslicht, Licht in Auszügen |
Warum kommt bei uns nur ein Team?
Weil Lieferung und Montage bei uns dieselben Leute machen, die die Planung kennen. Kein externer Spediteur, der Kartons abstellt und wieder fährt. Kein Subunternehmer, der erst Tage später Zeit hat. Das Team weiß, welche Maße kritisch sind und wo im Grundriss es eng wird – weil es die Planung gelesen hat, bevor es losfährt.
Wie läuft so ein Tag ab?
Wir kommen morgens, schaffen die Elemente in den Raum und bauen von unten nach oben auf: Unterschränke ausrichten, Arbeitsplatte einpassen, Geräte einbauen und anschließen, dann Oberschränke und Fronten justieren. Zum Schluss werden alle Auszüge eingestellt, die Fugen kontrolliert und der Raum besenrein hinterlassen.
Eine durchschnittliche Küche ist an einem Tag fertig. Bei großen Planungen mit Insel oder umfangreicher Gerätetechnik kann ein zweiter Tag dazukommen – das sagen wir vorher, nicht mittendrin.
Was ist mit Elektro- und Wasseranschluss?
Standardanschlüsse übernimmt unser Team direkt. Wenn Leitungen neu verlegt oder Starkstrom gelegt werden muss, klären wir das im Vorfeld und stimmen uns mit Ihrem Elektriker ab – oder bringen einen mit. Entscheidend ist, dass die Abstimmung vor dem Liefertag passiert und nicht an dem Tag improvisiert wird.
Was passiert mit der alten Küche?
Auf Wunsch bauen wir sie ab und entsorgen sie fachgerecht. Das lässt sich in denselben Termin legen: morgens raus, tagsüber rein. So steht die Küche nicht tagelang halb demontiert im Raum.
Was sollten Sie vorbereiten?
Freie Zufahrt und einen leeren Raum – mehr nicht. Schränke ausgeräumt, empfindliche Böden abgedeckt, Parkmöglichkeit für das Fahrzeug. Alles andere bringen wir mit, inklusive Werkzeug, Schutzmaterial und Kleinteilen.
Und wenn doch etwas fehlt?
Dann klären wir das intern und nicht zwischen drei Firmen. Ein Ansprechpartner von der Planung bis zur letzten Schublade bedeutet: Sie müssen niemandem hinterhertelefonieren. Sollte ein Teil nachgeliefert werden müssen, terminieren wir den Nachtermin sofort mit.
Warum arbeiten wir so?
Weil eine Küche nach der Montage beurteilt wird, nicht nach dem Katalog. Seit 1995 liefern und montieren wir in Sinsheim und der Region Kraichgau mit eigenen Leuten – das ist aufwendiger als der Einkauf von Montagedienstleistern, aber wir stehen für das Ergebnis gerade.
Sie planen eine Küche, die zwanzig Jahre halten soll? Dann sprechen wir diese Punkte aktiv an – auch wenn sie heute noch keine Rolle spielen.
Vereinbaren Sie Ihren Wunschtermin – unverbindlich.
So finden Sie uns
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La Cuisine Küchenstudio
Mo-Fr 09:00 - 18:00 Uhr
Sa 09:00 - 14:00 Uhr
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Woran merkt man, dass eine Küche nicht mehr passt?
Meist schleichend. Der schwere Topf aus dem Unterschrank wird unangenehm, weil man dazu in die Hocke muss. Die obere Reihe im Hängeschrank wird nicht mehr genutzt, weil man nicht hinkommt. Das Backblech aus dem Ofen am Boden zu heben, wird zur Belastung für den Rücken.
Niemand plant eine Küche für den Fall, dass etwas nicht mehr geht. Aber die Entscheidungen, die man mit 50 trifft, bestimmen, wie die Küche mit 75 funktioniert.
Was bedeutet barrierefrei in der Praxis?
Vor allem: Dinge kommen nach vorne, statt in der Tiefe zu verschwinden. Vollauszüge statt Drehtüren bringen den gesamten Schrankinhalt heraus – man sieht alles und muss nicht hineingreifen. Apothekerauszüge erschließen schmale Nischen, ohne dass man sich bücken muss.
Hinzu kommen Geräte in Höhe statt am Boden. Backofen und Geschirrspüler auf Brusthöhe nehmen dem Rücken die tägliche Beugung. Das ist keine Spezialtechnik, sondern eine Planungsentscheidung, die beim Neubau nichts zusätzlich kostet.
Muss das nach Krankenhaus aussehen?
Nein. Die genannten Lösungen sind in jeder modernen Küche Standard – sie werden nur selten konsequent zusammen gedacht. Eine durchdacht geplante Küche unterscheidet sich optisch nicht von einer konventionellen. Der Unterschied liegt in der Anordnung, nicht im Aussehen.
Welche Rolle spielt die Beleuchtung?
Eine größere, als die meisten denken. Das Auge braucht mit 70 deutlich mehr Licht als mit 40, um dieselbe Sehleistung zu erbringen. Gleichzeitig steigt die Blendempfindlichkeit.
Praktisch heißt das: blendfreies Arbeitslicht direkt über der Arbeitsfläche statt einer einzelnen Deckenleuchte, Licht in Auszügen und Schränken, und warmweiße Lichtfarbe mit guter Farbwiedergabe – sonst erkennt man am Gemüse nicht, ob es noch frisch ist.
Was ist mit Griffen und Bedienung?
Grifflose Fronten mit Druckmechanik sehen gut aus, verlangen aber Kraft und einen präzisen Druckpunkt. Bei nachlassender Handkraft oder steifen Fingern wird das zum Problem. Bügelgriffe, in die man mit der ganzen Hand greift, sind hier die bessere Wahl.
Dasselbe gilt für Armaturen: Ein langer Hebel lässt sich auch mit dem Unterarm bedienen, ein kleiner Drehknopf nicht.
Lohnt sich das, wenn man noch fit ist?
Gerade dann. Jede dieser Lösungen ist auch mit 50 angenehmer – man merkt nur noch nicht, warum. Vollauszüge sparen täglich Zeit, gutes Licht entlastet die Augen, Geräte in Höhe den Rücken. Der Unterschied: Mit 50 ist es Komfort, mit 75 ist es Voraussetzung.
Nachrüsten ist dagegen teuer. Einen Backofen von unten nach oben zu versetzen bedeutet neue Korpusse, neue Elektrik, oft eine neue Arbeitsplatte.
Wie gehen wir vor?
Wir fragen, wer die Küche nutzt und wie lange sie halten soll. Bei einer Planung für die nächsten 20 Jahre sprechen wir diese Punkte aktiv an – auch wenn sie im Moment noch keine Rolle spielen.
Seit 1995 planen wir Küchen in Sinsheim und der Region Kraichgau. Wir sehen, welche davon nach zwei Jahrzehnten noch funktionieren – und welche nicht.