Skip to main content Skip to page footer

Von allen Geräten in einer modernen Küche verändert der Kombidampfgarer die Art zu kochen am spürbarsten – und wird gleichzeitig am häufigsten unterschätzt. Was Dampf technisch bewirkt, welche Gerichte davon profitieren und worauf es bei der Planung ankommt.

Was unterscheidet einen Kombidampfgarer vom Backofen?

Ein klassischer Backofen arbeitet mit trockener Hitze. Dabei verliert das Gargut Flüssigkeit – Fleisch wird trocken, Gemüse verliert Farbe und Struktur. Ein Kombidampfgarer ergänzt Heißluft um dosierten Wasserdampf. Sie können also reinen Dampf nutzen, reine Heißluft oder beides in abgestuften Verhältnissen.

Der entscheidende Punkt ist die Steuerbarkeit. Wer Brot backt, gibt zu Beginn Dampf zu, damit die Kruste elastisch bleibt und das Gebäck aufgehen kann – und schaltet danach auf trockene Hitze um, damit die Kruste bräunt. Genau diese zwei Phasen lassen sich mit Heißluft allein nicht abbilden.

Welche Gerichte profitieren besonders?

Gemüse behält bei reinem Dampf Farbe, Biss und wasserlösliche Vitamine, die beim Kochen im Wasser größtenteils verloren gehen. Fisch gart schonend, ohne auszutrocknen. Bei Fleisch lässt sich Sous-vide-ähnliches Garen bei niedriger, konstanter Temperatur umsetzen – ohne Vakuumiergerät und Wasserbad.

Auch Alltägliches wird einfacher: Aufgewärmte Speisen schmecken mit Dampf wie frisch zubereitet, statt in der Mikrowelle gummiartig zu werden. Brötchen vom Vortag werden wieder knusprig statt zäh.

Wie funktioniert die Wasserversorgung?

Es gibt zwei Bauarten. Geräte mit Wassertank werden manuell befüllt – sie lassen sich flexibel platzieren und brauchen keinen Anschluss. Geräte mit Festwasseranschluss ziehen Wasser direkt aus der Leitung und benötigen zusätzlich einen Ablauf. Das ist komfortabler, muss aber in der Planung berücksichtigt werden, weil Leitungen im Hochschrank geführt werden müssen.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Ihrem Grundriss und Ihrer Nutzung ab. Wer täglich damit arbeitet, schätzt den Festwasseranschluss. Wer ihn zwei- bis dreimal pro Woche nutzt, kommt mit dem Tank gut zurecht.

Braucht das Gerät besondere Pflege?

Dampf bedeutet Kalk, abhängig von der Wasserhärte. Moderne Geräte melden den Entkalkungsbedarf selbst und führen durch den Vorgang. Hinzu kommt ein Trocknungsprogramm nach dem Garen, das Restfeuchte aus dem Garraum führt. Beides ist wenig Aufwand – man sollte es aber wissen, bevor man sich entscheidet.

Wo wird das Gerät am besten eingebaut?

Wie beim Backofen empfiehlt sich der Einbau in Höhe, damit Sie Bleche und Behälter nicht aus der Hocke entnehmen müssen – gerade bei heißem Dampf ein Sicherheitsaspekt. Steht der Kombidampfgarer direkt über oder unter dem Backofen, ergibt sich eine durchgängige Arbeitszone. Wichtig ist ausreichend Abstellfläche daneben.

Lohnt sich das Gerät für Sie?

Wenn Sie regelmäßig frisch kochen, lautet die Antwort in den meisten Fällen ja – der Unterschied zeigt sich ab dem ersten Tag und nicht erst nach Monaten. Wenn Ihre Küche hauptsächlich zum Aufwärmen dient, sind andere Investitionen sinnvoller. Hans-Peter Höschele kocht selbst leidenschaftlich und ordnet im Gespräch ein, was zu Ihrer Art zu kochen passt.

Wie erleben Sie das Gerät vorab?

Als einziger zertifizierter Gaggenau Partner in Sinsheim zeigen wir Ihnen den Kombidampfgarer angeschlossen in unserer Ausstellung. Sie sehen die Bedienlogik, die Programme und die Verarbeitung – und können entscheiden, ob das Gerät zu Ihnen passt.

Vereinbaren Sie gern einen Termin: Lange Str. 22, 74889 Sinsheim, Mo–Fr 9:00–18:30 Uhr und Sa 9:00–14:00 Uhr.

Jetzt Wunschtermin vereinbaren

Mo-Fr von 9-17h,
Sa von 9-12

mehr zum Datenschutz und unsere AGB 

... für Ihr Küchenerlebnis

privacy settings